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06.03.2020

Internationaler FrauentagMaria Noichl zum Internationalen Frauentag

Die in diesen Tagen von den Vereinten Nationen vorgestellte Studie macht einmal mehr deutlich, wie notwendig der 8. März weiterhin ist:

Wenn die Mehrheit der Befragten findet, höhere Bildung für Männer sei wichtiger als für Frauen und mehr als ein Viertel meint, dass Gewalt gegen Frauen gerechtfertigt sein kann, dann stellt das die Grundprinzipien der Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern in Frage.


Stereotype und traditionelle Rollenvorstellungen, die sowohl Frauen als auch Männer in ihren Möglichkeiten einschränken und die die Grundlage von Diskriminierung bilden, sind weltweit ein Hindernis bei dem Versuch, eine geschlechtergerechte Gesellschaft zu erreichen. Und auch Europa bleibt von diesen Ideen nicht unberührt - ganz im Gegenteil: Wir spüren heute mehr denn je, wie Frauen öffentlich und privat in alte Rollen zurückgedrängt werden. Dabei stehen Erzkonservative, Rechtspopulisten und Rechtsextreme gemeinsam an vorderster Front. Sie hassen Menschen, die anders aussehen, anders denken und andere Wurzeln haben. Und sie hassen auch immer Frauen, die sich dieselben Rechte nehmen, von denen sie glauben, dass sie nur weißen Männern zustehen.


Frauenrechte sind Menschenrechte - unteilbar, unverhandelbar, unbedingt schützenwert. Eine wehrhafte Demokratie muss daher auch Frauen und ihre Rechte schützen. Lasst uns dies gemeinsam tun.